Samtgemeinde Tostedt
 
 

Auszug - Bebauungsplan Nr. 23 "Imbusch" mit örtlichen Bauvorschriften a.) Beschluss über die während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangene Stellungnahme b.) Beschluss über die während der vorgezogenen Behördenbeteiligung eingegangene Stellungnahme c.) Beschluss zur Durchführung der öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB d.) Beschluss zur Durchführung der Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB  

Planungs- und Umweltausschuss
TOP: Ö 11
Gremium: Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Tostedt Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 30.01.2014 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:52 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungsraum
Ort: Schützenstraße 26 a, 21255 Tostedt
07.16/123 Bebauungsplan Nr. 23 "Imbusch" mit örtlichen Bauvorschriften
a.) Beschluss über die während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangene Stellungnahme
b.) Beschluss über die während der vorgezogenen Behördenbeteiligung eingegangene Stellungnahme
c.) Beschluss zur Durchführung der öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
d.) Beschluss zur Durchführung der Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB
   
 
Status:öffentlich  
Federführend:FD Soziales   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Wilms-Splinter erläutert ausführlich den Sachverhalt

Herr Wilms-Splinter erläutert ausführlich den Sachverhalt. Er berichtet, dass die Grundflächenzahl von 0,15 auf 0,3 angehoben werden soll, um ein geplantes Bau­vorhaben in der Straße „Imbusch“ zu ermöglichen. Herr Wilms-Splinter stellt kurz das geplante Bauvorhaben vor. Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung ist eine Stellungnahme eingegangen mit dem Inhalt, die hintere Baugrenze um 5,00 m für die Errichtung von Terrassen nach Norden zu verschieben. Diese Anregung ist vom Bauantragssteller eingereicht worden. Herr Wilms-Splinter erklärt, dass die Terras­sen zur Hauptnutzung gehören und in die Berechnung der Grundflächenzahl einge­rechnet werden müssen. Nach den vorliegenden Planunterlagen zum Bauantrag sind die Terrassen auf der westlichen Seite des Bauvorhabens geplant. Die Verwaltung empfiehlt daher, die bestehenden Baugrenzen beizubehalten, um die städtebauliche Zielsetzung einer einreihigen Bebauungsstruktur beizubehalten. Bei der zweiten An­regung handelt es sich um die Zulässigkeit von Stellplätzen im vorderen Gartenbe­reich. Dieser Anregung kann gefolgt werden. Herr Wilms-Splinter berichtet weiter, dass lediglich der Landkreis Harburg zur Stellungnahme im Rahmen der vorgezoge­nen Behördenbeteiligung angeschrieben worden ist. Die vorgebrachten Anregungen des Landkreises Harburg betreffen ausschließlich redaktionelle Änderungen.

 

Herr Buhmann merkt an, dass ihm die Begründung der Verwaltung zur Verschiebung der hinteren Baugrenze zu abstrakt erscheint.

 

Herr Zahn unterbricht die Sitzung um 20.12 Uhr.

 

Herr Jan Bauer erklärt, dass er kein weiteres Gebäude in zweiter Reihe geplant habe. Die Idee, am nördlichen Gebäudeteil eine weitere Terrasse anzulegen, sei während der Planungsphase gewachsen. Auf Nachfrage stellt Herr Bauer fest, dass durch die Beibehaltung der Baugrenze sein Bauvorhaben nicht verhindert wird.

 

Herr Zahn eröffnet die Sitzung um 20.13 Uhr und verliest die Beschlussempfehlun­gen

 

 

Zu a)

Zu a)

Beschluss (einstimmig):

 

Die eingegangene Stellungnahme im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteili­gung nach
§ 3 Abs. 1 BauGB wird gemäß der Abwägungsvorschläge (Anlage 1 zur Sitzungs­vorlage 07.16/123) berücksichtigt.

 

Zu b)

Beschluss (einstimmig):

 

Die eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der vorgezogenen Behördenbeteili­gung nach
§ 4 Abs. 1 BauGB wird gemäß der Abwägungsvorschläge (Anlage 2 zur Sitzungs­vorlage 07.16/123) berücksichtigt.

 

Zu c)

Beschluss (einstimmig):

 

Mit dem Entwurf zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 23 ist die öffentliche Auslegung gemäß
§ 3 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

 

Zu d)

Beschluss (einstimmig):

 

Mit dem Entwurf zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 23 ist die Behördenbe­teiligung gemäß
§ 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.